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| Schwarzes Leben - Festivals | |||
| Geschrieben von: <a href="index.php?option=com_comprofiler&task=userProfile&user=63"><span class="small">Michael Brunetti</span></a> | |||
| Montag, den 19. Mai 2008 um 23:41 Uhr | |||
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Fortsetzung von hier Nach dem Aufstehen und Frühstucken im art'otel, ein Hotel, in dem man doch ein wenig wie ein Fisch im Aquarium sitzt, nur dass das Aquarium eben der Sonne ausgesetzt ist, ging es dann in den zweiten Tag. Dieser begann für uns mit einem Spaziergang duch das "schwarze" Leipzig, mit all den freundlichen Gesichtern der "eingeweihten" (sowohl von den Festivalbesuchern als auch von den Einheimischen) und den kritsichen Blicken der "normalen" Leipzig Besucher. Danach setzten wir unseren Ausflug fort und besuchten die Moritzbastei. Nach einem kleinen Spaziergang über den Mittelaltermarkt nahmen wir dort einen Snack zu uns um um uns für den Tag zu wappnen. Der musikalische Teil des Tages startete mit Jesus on Extasy auf der Parkbühne, deren Auftitt ich als ein wenig zu übergestylt empfand. Damit meine ich, dass es etwas zu "dick" aufgetragen war. Die Brillen, das Gehabe, ihr Verhalten und vieles mehr. Gerade in Kombination mit ihrer Musik, die sich an vielen Genres anbiedert aber irgendwie nicht den "Punkt" trifft, sich in vielen Bereichen versucht festzusetzen aber nirgendwo eine Heimat findet. Die Gitarristin, Alicia Vayne, hatte offensichtlich Probleme mit ihren, vielleicht auf dem Stand von Plastikhaar, neu erstandenen Extensions, die sich immer wieder, hörbar, in ihrer Gitarre verfingen! Der nächste Act, Gothminister, die sich um den norwegischen Anwalt Bjørn Alexander Brem gruppiert, waren da doch ein anderes Kaliber. Ok, ihr Facepaint erinnerte schon irgendwie an "alte" Zeiten, in denen "Kiss", noch die "bösen" waren. Aber Ihre Musik und die Bühnenpräsenz zeigten, aus welchem Holz die Nordlichter geschnitzt sind. Sie rissen ihr Publikum mit! Allerdings fehlte mir ein wenig die Diversität der einzelnen Lieder aus alten und neuen Alben. Nach dem Ende ihres Auftritts und der "Flucht" vieler Zuhörer, warteten wir auf die nächste Band, die im offiziellen WGT Buch als "lebende Legende" bezeichnet wird und laut ihrer Bandhistorie Gothic Rock/Horror Rock spielen. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich, trotz meines doch schon etwas fortgeschrittenen Alters, noch nie etwas von dieser Band gehört hatte. Wir standen also dort und warteten darauf, dass Skeletal Family ihre Show starteten, welche natürlich fast pünktlich begann. Leider war das, was ich dort hörte, nicht ganz meine Welt, denn ich konnte mit dieser Mischung aus Punk und anderen Musikrichtungen nicht allzu viel anfangen. Nach einem kurzen Blick meinerseits in die Runde, beschlossen wir nach dem dritten Lied die Parkbühne, die nur noch einen Bruchteil der möglichen Hörer beherbergte, ebenfalls zu verlassen. Wir machten uns auf den Weg in den Kohlrabizirkus und trafen dort auf Battlelore, die in ihrer metalligen Musik auschließlich Themen und Personen aus dem Werke von J.R.R. Tolkien verwenden. Allerdings sahen wir von dieser Band nur das Ende. Dann folgte Lake of Tears, die mich an eine Coverband von Metallica in Schwarz erinnerte. Diese wurden dann von Tiamat abgelöst, welche, in meinen Augen, nicht allzu viel Lust hatten zu spielen... Irgendwie sah Mr. Edlund sehr gelangweilt aus und konnte das Publikum nicht so ganz mitreißen. Da es mittlerweile doch schon Mitternacht war, beschlossen wir dann diesen Abend dort auch nach dem dritten oder vierten Lied zu beenden. Fortsetzung folgt!
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Mai 2008 um 15:48 Uhr |







