Text Size
   
Home Festivals Amphi Amphi 2009 Bandliste Bandliste
Jul 31
Samstag

Wer ist im Chat

We have 1 guest chatting

Populäre Nachrichten

Neueste Kommentare

Toleranz, was ist da
Kann ich ebenfalls im großen und ganzen anschließe
Eisregen sagen alle
Das ist sehr schade aber man kann es auch verstehe

Also das ist mittlerweile schon so etwas wie Tradi
Toleranz, was ist da
Absolut richtig. Toleranz wird viel zu oft mit Akz
Blackfield Festival
Hallo schaut doch einfach mal http://www.dunklekre

Bildervorschau

Events

kommende Events

vergangene Events



Bandliste

Bandliste des Amphi Festivals 2009 in Köln am Tanzbrunnen.

Seite 1 von 6

Absolute Body Control

Offizielle Webseite: http://www.dirkivens.com
MySpace Profil: http://www.myspace.com/absolutebodycontrol

Influenced by bands from the German and UK electronic scene, Dirk Ivens (synths & voice) formed ABSOLUTE BODY CONTROL early 1980, and was joined by Mark de Jonghe (synths) and Veerle de Schepper (backing vocals).

Absolute Body Control After releasing a track on the "Blitzpop 1" compilation and the release of their first 7" single "Is there an exit?" (1981), wich became a local underground hit, Mark leaves the band. Eric van Wonterghem, who was in fact a spectator at the first ABC concert, filled in the gap and became Dirk's new musical partner for years to come. Before they decided to go on as a duo, ABC already appeared on several compilation albums and tapes worldwide. Soon ABC became one of the first Belgian electronic acts who proved to be succesfull also on stage. In 1984 Dirk became a member of "The Klinik", followed by Eric who left after the 2nd album to form Insekt. In 1989 they released their last tape "Tracks" wich contained all ABC compilation contributions so far, but the band was put on non active well before.

However, the public intrest was still there and resulted in the release of the ABC cd "Eat this" (1993) on the German VUZ records. Many people re-discovered the band and ABC releases became much sought after collector items. Still, it took them over 22 years to reform. Meanwhile, their entire back catalogue is available through Tarantulla (Lost/Found) and Vinyl on Demand (Tapes 81-89). With the release of the "Wind(re)Wind" album wich contains newly recorded versions of their best tracks so far , the brandnew EP "Never Seen" , containing a remix of The Horrorist and the 7 inch "Blue Monday/Warm Leatherette" the future is open.

Agonoize

Offizielle Webseite: http://www.agonoize.de
MySpace Profil: http://www.myspace.com/agonoize

Willkommen in der Splatter-Disco! Spätestens, wenn Frontmann und Bühnenpsychopath Chris L. mit einer Flex am eigenen Bühnenoutfit einen beeindruckenden Funkenregen erzeugt, sich ein halbes Dutzend Kanülen durch die Gliedmaßen gepierct, und das Publikum mit einem Regen aus Kunstblut überzogen hat, sollte auch dem letzten Konzertgänger klar geworden sein, dass es sich bei Agonoize nicht um eine x-beliebige harte Electro-Combo handelt. Es ist sicher auch zu einem nicht unmaßgeblichen Teil ihrer explosiven Bühnenshow zuzuschreiben, dass die drei Verrückten aus Berlin sich in relativ kurzer Zeit einen so großen Namen innerhalb der Szene erspielt haben. Agonoize Hinzu kommt, dass es Mike Johnson, Oliver Senger und Chris L. verstehen, Songs zu schreiben, die, bei aller Härte, eine ordentliche Portion Hit-Qualitäten mitbringen. Allesamt Musik-Veteranen, haben die drei auch das nötige Know How und die Erfahrung, um ihre Songs in einen satten Sound zu kleiden, der jeden Club-Boden zum Beben bringt.

Gegründet 2002 von Mike und Oliver, fanden sie in Chris schnell den geeigneten Frontmann, der ihre elektronischen Feuerwalzen mit dem nötigen Elan auf die Bühne bringt. Mit dem ersten Album „Assimilation: Chapter One“ und den beiden dazugehörigen EPs „Paranoid Destruction“ und „Open The Gate/To Paradise“ (alle zusammen wieder veröffentlicht als Doppel-CD „Assimilation: Chapter Two“) spielte man sich schnell in die Herzen der meisten Freunde knallharter Electro-Kost. Auch an der Livefront begnügte man sich nicht mit dem Backen kleiner Brötchen, sondern gab sein Debüt lieber gleich im Rahmen des Dark City Festivals in Edinburgh, Schottland, neben Größen wie VNV Nation. Es folgten Touren in der ganzen Welt, welche die Band nicht nur auf sämtliche großen Szene-Festivals führten, sondern u.a. auch bis nach Tel Aviv in Israel. Dass man ziemlich schnell mit so ziemlich allem, was in der Szene Rang und Namen hat, die Bühne geteilt hatte, versteht sich von selbst.

Aber auch im Studio blieb man selbstverständlich nicht untätig, denn die stetig wachsende Fangemeinde will schließlich mit neuem Material gefüttert werden. So folgten 2005 gleich zwei Releases: die EP „V 2.0 – Evil Gets An Upgrade“ und das brachiale Doppelalbum „999“, die beide von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert wurden. 2006 ging man mit der limitierten EP „Ultraviolent Six“ (…die schon jetzt ein gesuchtes Sammlerstück ist) und dem provokanten Clubhit „Koprolalie“ (inkl. einer ziemlich unverblümt heraus gebrüllten Aufforderung zur Kopulation) in die Vollen. Zwischen ihren unermüdlichen Liveaktivitäten hatte sich die Band wieder ins Studio begeben, um mit „Sieben“ einen adäquaten neuen Longplayer einzuspielen. Und wer die Band kennt, kann sich sicher denken, dass es auch auf diesem nicht gerade zimperlich zugeht: Die Beats wurden gegenüber dem Vorgängeralbum „999“ deutlich um ein paar Härtegrade nach oben geschraubt, und auch textlich wurden wieder sämtliche Grenzen überschritten. Erfrischenderweise nehmen sich die Berliner dabei nie zu bierernst, und auch die fiesesten Perversionen gehen ihnen immer mit einem Augenzwinkern und einer ordentlichen Portion Ironie von der Hand.

Agonoize haben Charisma, und zwar eine ganze Menge davon, außerdem sind sie auf so sympathische Weise komplett durchgeknallt, und fahren dazu einen extrem fetten Sound… man wird sich also darauf einstellen können, dass man in Zukunft immer mehr Leute, die einen Kopf, der zwei Finger in Selbstmordgeste an die Stirn legt, irgendwo an gut sichtbarer Stelle tätowiert haben, durch die Straßen flanieren sehen wird.
 

Auto-Auto

Offizielle Webseite: http://www.auto-auto.se
MySpace Profil: http://www.myspace.com/autoautose

Hand auf’s Herz: Welcher Veröffentlichung der letzten Jahre im Electro-Sektor könnte man ohne wenn und aber attestieren, sie würde bahnbrechend Neues bieten und hätte nachhaltig für frischen Wind gesorgt? Abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen verließen sich alle vermeintlich modernen Acts letztlich doch immer auf erfolgreiche Konzepte, während die Altmeister entweder stur ihrer Linie folgten oder in Terrains vorstießen, die so weit entfernt von den eigenen Wurzeln lagen, dass die Fans ihnen nicht mehr folgen mochten. Ausgerechnet zwei blutjunge Talente aus Schweden schicken sich nun jedoch an, vieles anders und in so mancher Hinsicht deshalb auch besser zu machen: Auto-Auto.

Auto-AutoGänzlich unbeeindruckt von aktuellen Trends und losgelöst von jeglichen Konventionen, verwirklichten sie auf dem Album „Celeste“ ihre Vision von elektronischer Popmusik, die herrlich unbeschwert, clubtauglich über die Grenzen muffiger Keller hinaus und verdammt cool wirkt. Wovor andere pikiert abbremsen, steuern Johan Hellqvist und Erik Frankel mit Vollgas drauf zu und nehmen auch gern mal Sprechgesang, analogen Minimalismus oder sinnfreie Samples mit an Bord. Sie ersinnen dabei Melodien, die sofort hängen bleiben, wollen es uns an anderen Stellen aber auch nicht zu einfach machen, kurz: Electro wird bei Auto-Auto endlich wieder zum Erlebnis, das Experimentierfreude und Ernsthaftigkeit gleichermaßen einschließt.

Für brillanten Sound mit einer fast schon waffenscheinpflichtigen Dynamik sorgte John Fryer (Depeche Mode, NIN). Deshalb der Aufruf an alle Electro-Junkies, Hardliner, Alteingesessene und Tanzwütige: Vergesst für einen Moment, was Ihr über den genormten Sound der Szene wisst und traut Euch an dieses Album! Auto-Auto erweitern das Spektrum des Out Of Line-Universums um Lichtjahre und weisen einen gleißend hellen Weg in die Zukunft!

Diorama

Diorama ist ein deutsches Musikprojekt aus Reutlingen mit vorwiegend englischen Texten.

Stil

Pauschal kann man die Musik von Diorama als Darkwave bezeichnen, aber mit Einflüssen aus anderen Genres, wie zum Beispiel Synthpop oder EBM. Das Spektrum reicht von einfachen Klavierstücken bis hin zu elektronischer Musik. Vorwiegend sind die eher melancholischen Stücke in englischer Sprache, aber auch wenige deutsche Stücke haben ihren Platz auf den verschiedenen Alben der Band gefunden. Frühere Kompositionen lassen sich mit Diary Of Dreams gleichsetzen, was zumindest für das Debutalbum „Pale“, ob der fragilen Song-Arrangements, gilt. Nachfolgende Alben lassen jedoch eine Weiterentwicklung erkennen, die sicherlich auch von der Erweiterung des Line-Up beeinflusst wurde. Heute steht die Musik von Diorama für energiegeladenen Darkwave mit intelligenten Texten, wobei man immer wieder Mut zu experimentellen Stücken beweist.

Bandgeschichte

Torben Wendt beschloss im Jahre 1996 seine musikalischen Vorgeschichte, Punk und auch Trance-Musik, zu vergessen und erschuf Diorama. Er hatte beschlossen sein Innerstes, seine Vergangenheit und Träume, nun musikalisch zu verarbeiten.

Mit der Demoaufnahme „leaving hollywood“ wurden der Welt die ersten Gehversuche der Band vorgestellt. Daraufhin bekundete das Label Accession Records sein Interesse und Adrian Hates, der Mann hinter Diary Of Dreams, konnte als Produzent für das folgende Album gewonnen werden.

Die nächsten Jahre bis 1999 entstand das Debuetalbum Pale an dem über zwei Jahre gearbeitet wurde. Pale war eher ein sehr zurückhaltendes und vorwiegend stilles Album, das doch begeisterte. Trotz der Stille war es sehr erfolgreich und zwar über die Landesgrenzen hinaus.

2000 ging Diorama als Vorgruppe zu Diary Of Dreams auf Tour. Bei dieser Tour beschränkte sich Torben darauf, seine Stücke nur in Begleitung eines Klaviers vorzutragen, dank seiner 13jährigen klassischen Klavierausbildung.

In dem darauffolgenden Jahr wurde das Album her liquid arms veröffentlicht, welches sich von dem ersten Album abhob. Es beinhaltete einige Clubhits wie her liquid arms oder auch advance und war elektronischer als das Vorgängeralbum. Dieses Album sicherte sich mit Leichtigkeit einen Platz in den Top-Ten der Deutsche Alternative Charts (DAC im Verlauf). Felix Marc, der als Co-Produzent und Sänger dazu kam, unterstützte seinen alten Freund.

Das erste Halbjahr von 2002 nutzte Torben für die Ideenfindung und setzte diese mit Hilfe des Bassisten Bernhard le Sigue um, welchen Torben und Felix im Studium kennenlernten. Aus dieser Zusammenarbeit heraus entstand der Longplayer the art of creating confusing spirits, der sich nicht so recht in eine Kategorie stecken lassen mochte. Aber auch an diesem Album erfreuten sich die Fans und verhalfen ihm erneut in die DAC. Am Ende des Jahres gingen die Band wieder mit Diary Of Dreams auf Deutschland- und Europa-Tournee.

Wie im Jahr zuvor zog es Torben wieder ins Ausland, wo er 2003 in Sash Fiddler, der in früheren Zeiten mit Bernard gearbeitet hatte, ein viertes Bandmitglied fand.

Von 2003 bis 2005 wurde es ruhig um die Band, doch im April veröffentlichten sie das vierte Album amaroid. Mit diesem Album im Gepäck begleiteten sie Grössen wie VNV Nation und zeigten sich erneut in Europa. In den DAC stieg das Album wieder auf die ersten Plätze und Diorama zeigte damit, dass sie noch nicht vergessen waren. Im Gegenteil, es bewies, dass sie noch immer zu einer der beliebtesten Bands gehören die aus Deutschland stammen.

Re-Pale, eine Zusammenfassung alter und neuer Stücke wurde noch im gleichen Jahr veröffentlicht. Damit war die Zeit gekommen, eine eigene Tour zu unternehmen, die von Deutschland aus sogar bis nach Russland ging.

Im Oktober 2006 gibt die Band den Ausstieg von Bernard le Sigue bekannt. Gründe werden nicht genannt.

Nach einigen Remixarbeiten, so z.B. für daVOS( What I prefer) oder Frozen Plasma (Hypocrite), einem Samplerbeitrag zum Accession Records - Sampler Vol. 3 (The pulse of life), sowie einer Zusammenarbeit mit Painbastard (Torn), vollendete die Band die Arbeiten an ihrem nächsten Album „a different life“, das im März 2007 erschien. Die zugehörige Single „synthesize me“ ist seit Februar 2007 zu haben.

Eisbrecher

Offizielle Webseite: http://www.eis-brecher.com
MySpace Profil: http://www.myspace.com/willkommenimnichts

Im Jahre 2002 versetzt eine unerwartete Eiszeit die Musikwelt in klirrendkaltes Staunen. Nachdem sich Sänger und Mastermind Alexander „Alexx“ Wesselsky (Text/Gesang) wegen künstlerischer Differenzen von Megaherz trennt (welche er 1994 ins Leben gerufen hat), gründet er zusammen mit Sound-Engineer, DJ und Ex-Mitglied von Megaherz, Noel Pix alias Jochen Seibert (Komposition/Keyboards, Gitarre, Programmierung), die Düster-Fraktion Eisbrecher. Das Ziel: Musik jenseits gängiger Metal-Klischees - moderner, elektronischer Trip-Rock. Emotional, ehrlich und direkt. Die Elektronik bildet die Basis, von welcher aus Alex und Noel je nach Thematik härtere oder sanftere Töne anschlagen. Das Programming ist das Herzstück der Vision, die Eisbrecher von modernem Rock haben: interessante Songs, modern verpackt und tanzbar. In ihren Texten begibt sich die Band auf eine frostige Reise durch individuelle und zwischenmenschliche Gefühlszustände in einer stetig kälter werdenden Welt. Es geht um das „Ich und Du“ als „Wir“ im „Hier und Jetzt“; und um das, was man daraus macht.

EisbrecherMit dem Debüt „Eisbrecher“ und dem Folgealbum „Antikörper“ zieht die Band alle musikalischen Register, katapultiert sich in aller Munde und direkt in die Herzen der Fans. Das Zweitwerk schafft es in der ersten Woche auf Platz 85 der Media-Control-Charts, die Titel „Vergissmeinnicht“ und „Leider“ werden zu Tanzbodenfüllern und mit der anschließenden Headlinertour 2007 sowie der Festivalsaison steuert Kapitän Alexx mit Tausendsassa Pix (Komponist, Texter und Producer in einer Person) und Mannschaft (Jürgen Plangger / Git2, Olli Pohl / Bass, Max Schauer / Keyboard und René Greil / Drums direkt auf Erfolgskurs. Höhepunkt des letzten Jahres? Die Show im legendären „Tochka“-Club in Moskau, wo sie frenetisch gefeiert werden.

Nun greifen Front-Hüne Wesselsky und Sound-Künstler Pix erneut zum stählernden Eispickel und schlagen das Drittwerk, das auf den Namen „Sünde“ getauft wurde, aus den eisigen Tiefen ihrer dunklen Seelen und präsentieren das bis dato härteste und finsterste Album der Band – getreu dem Motto: Filigran-brachial! Hart aber herzlich! Heftigste Industrial-Beats stoßen auf verzerrte Elektronik, fette Gitarren-Riffs und druckvoll treibende Strophen. Dazu der markant-tiefe Gesang, abwechslungsreich und variabel, destruktiv und zynisch. Keine Frage, Eisbrecher schiffen mit voller Fahrt vorraus und peitschen die ohnehin schon stürmische Szene-See gehörig auf. Dunkel und sexy, bedrohlich und anziehend, sinnlich und zerstörerisch, Zwei-Meter-Provokateur Alexx ist ein Mann der Kontroversen, polarisiert und verführt gleichermaßen…

„Kann denn Liebe Sünde sein“ kommt mit elektrisierend vehementer Power daher und bläst gehörig den Staub aus der Anlage. „Herzdieb“ schlägt balladesk ruhigere Töne an, wirkt durch die tiefgehende Verzweiflung in Wesselkys Gesang, melancholisch, zerbrechlich und sehr atmosphärisch, „Zu Sterben“ setzt noch einen drauf, entzieht den Hörer in eisig morbide Welten - nachdenklich und berührend - durch filigrane Zerbrechlichkeit… Äußerst vielversprechendes Material - der Sänger erzählt: „2007 war für uns ein sehr erfolgreiches Jahr, aber da es immer noch Menschen gibt, die uns nicht kennen, dürfen wir uns noch nicht ins Rockpensionisten-Heim zurückziehen; ergo: Weitermachen! Und so haben wir uns einmal mehr in die Pix-Studios (Freising) zurückgezogen und die Arbeit an unserem düster-erotischen Meisterwerk ‚Sünde’ aufgenommen. Wir haben unsere Leben reflektiert, einen abfällig-neugierigen Seitenblick aufs Weltgeschehen geworfen und es kam wie es kommen musste: Wir ersaufen in Arbeit“.

Doch Eisbrecher kämpfen sich kompromisslos ihren Weg durch die Fluten, „so hart haben wir noch nie an einem Album geschraubt“, erzählt Mister Ice. „Mehr Druck, mehr Bums, mehr Emotion, mehr von allem…Vor allem Leben. Studioarbeit ist eine unerbittliche Berg- und Talfahrt… Emotionen für Millionen authentisch auf Tonträger zu bannen, so wie man es live darbieten würde, fordert mehr als alles. Volle Konzentration, Hören mit allen Sinnen und gnadenlose Selbstkritik. Noch nie landeten so viele EB-Ideen auf der Müllhalde der Rock-Geschichte. Erst wenn Herz, Hirn, Bauch und Eier einen fröhlichen Reigen tanzen… Erst wenn das Pixsche und das Alexxsche Wesen sich zu einem lauten ‚Ja - so und nicht anders!’ vereinen, dann ist ein Song geboren. Und das treibt von Album zu Album seltsamere Blüten und uns immer mehr in den fanatischen Perfektionswahn. Es gilt die Regel: Wenn es uns nicht packt, überrascht, neugierig macht, bewegt - Wie können wir dann erwarten, dass es anderen so geht. Und die Moral von der Geschicht: Man ist nicht fertig bis es fertig ist. Wir sprechen von Album 3. Sieg oder Sieg! Eine andere Option zählt im Circus Maximus der schwarzen Rock-Musik nicht! ‚Sünde’ ist für uns die ultimative Herausforderung, wir haben sie angenommen und jetzt wird die Schlacht gewonnen“.

Ein thematischen Schlachtplan gab es nicht im Vorfelde, das Gegenteil war eher der Fall: „Unsere Kernkompetenz liegt in kreativer Konzeptlosigkeit. Wir legen los und erleben was passiert. Wir wissen allerdings, dass wir durch uns und mit uns und in uns ein Album erschaffen wollen, das wir uns selbst kaufen würden. Das ist das einzige Konzept, dem wir treu und konsequent folgen. Es anderen Recht machen zu wollen, führt sowieso nur zu Hinterherlauferei. Das können andere besser. Mia san mia sagt der Bayer“, sprudelt es selbstbewusst aus Alexx, der seine Inspiration zum jüngsten Wesselsky-Baby aus dem täglichen Leben sog, „denn ohne Sünde geht gar nichts! Man kann Kindern keine Angst machen, öden Ehefrauen/männern nicht fremdgehen, Angestellte nicht ausbeuten, nicht mit dem Sauberfinger auf böse Menschen zeigen, keine schwarzen Clubs besuchen, keine böse Musik machen und sich von den Blutsaugern der Musikindustrie nicht aussaugen lassen. Man kann auch keine Kriege führen oder sich von Benedikt XVI. heilig sprechen lassen. Hape Kerkeling hätte seinen Pilgertrip nicht machen können und Millionen Einfaltspinsel hätten sich keine Löcher in ihre Ökosandalen gelaufen. Ohne Sünde hätte Eva wohl in Adams Zeh beissen müssen, weil es kein Apfel und keine Schlange (das Mistvieh!!!) gegeben hätte. Ein Album für alle, selbst wenn ihnen die Musik nicht gefällt, wovon wir natürlich nicht ausgehen“, grinst der Songwriter verschmitzt. Ernster wird er jedoch, wenn es darum geht, was seine Lieder in dem Zuhörer auslösen: „Dass wir Emotionen vermitteln steht ausser Frage. Die Leute werden uns hassen und lieben, verehren und verständnislos den Kopf schütteln. Jeder soll empfinden, was er will und aus den Songs heraushören, was er meint. Wir meinen sowieso etwas anderes, aber eigentlich dasselbe. Auch diesmal wird es keinen Beipackzettel zum besseren Textverständnis geben, auch keinen Fussnotenappendix, wie bei einer textkritischen Schillerausgabe, der doppelt so lang ist, wie das Werk an sich. Selbst ist das Hirn, falls vorhanden. Wenn kein Hirn, dann kann man auch mit Bauch und Herz ein sehr gutes Stück weit kommen, vielleicht sogar entschieden weiter. In der Musikrezeption ist alles möglich“!

Stellvertretend für den Titel des neuesten Streichs, bleibt noch die Frage, nach den persönlichen Lastern des Fronters aber hier weiß er sich charmant zu behaupten: „Ich bin eine einzige 1,93 Meter Sünde auf eineinhalb Beinen. Ich will nicht schlecht über meine Sünden reden, sie könnten das hier lesen. Meine Lieblingssünden sind übrigens: Die holde Weiblichkeit, Sex und Frauen. Und natürlich Rock, allerdings ohne Roll. Ach ja, ich hasse Klischees!“ dafür liebt er die Musik umso mehr: „Mein Leben ist schon so lange mit dem intensiven Erleben von Musik verzahnt, dass ich es anders gar nicht mehr kenne. Ich bin ein Live-Tier und die Musik war und ist mein Weg auf die Bühne, zu den Menschen. Meine Droge heisst Adrenalin und mein Ventil ist die Musik. Ohne Eisbrecher-Live würde ich eingehen wie eine ungewässerte Basilikum-Staude am Küchenfenster“. Dementsprechend sind die Flaggen gehisst und die Zeichen stehen auf Sturm: Ab September bahnen sich Eisbrecher ihrer kompromisslosen Weg auf die deutschen Bühnen – zieht Euch warm an!

Mit an Bord: 13 sündige Tracks - wild, verrucht, verführerisch, gefährlich, leidenschaftlich und voller brachialer Gewalt und die bevorstehende Tour kündigen an: Eisbrecher sind zurück, heftiger und besser denn je und nehmen Kurs auf EUCH!
Seid Ihr bereit für eine neue Eiszeit??

<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 Weiter > Ende >>
Home Festivals Amphi Amphi 2009 Bandliste Bandliste